Altersvorsorgedepot-Rechner: Zulage und Endbetrag 2027
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Altersvorsorgedepot-Rechner

Wie viel Förderung du ab 2027 bekommst und was bis zur Rente zusammenkommt.

Gib deinen Monatsbeitrag, dein Alter und deine Kinder ein. Der Rechner zeigt dir die Zulagen vom Staat, den möglichen Depotwert bei Rentenbeginn und eine geschätzte Monatsrate. Alles Wichtige zum neuen Altersvorsorgedepot steht in unserem Ratgeber.

Stand: Gesetz vom 26.05.2026

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Ab 10 € gibt es Zulagen, volle Grundzulage ab 150 €.

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Kinder
Mehr Einstellungen
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Im Standarddepot sind höchstens 1 % erlaubt.

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Für die Werte „in heutigem Geld“.

Dann gibt es höchstens 175 € Grundzulage, keinen Bonus. Den Steuervorteil rechnet der Rechner dann nicht aus.

Steuervorteil berechnen
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Gemeint ist der Steuersatz auf die letzten verdienten Euro. Die Schätzung ist grob, ohne Kinderfreibeträge, Soli und Kirchensteuer.

Förderung pro Jahr

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Bis zur Rente

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Depotwert am Ende jedes Jahres, nach deinem Alter.

Auszahlung

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Der Link zu dieser Rechnung enthält deine Eingaben, beim Schätzen des Steuersatzes auch dein Einkommen. Der Link zum Rechner enthält keine Eingaben. Beide werden nirgends gespeichert.


Die Förderung im Überblick

  • Grundzulage: 50 Cent je Euro auf die ersten 360 € im Jahr, 25 Cent je Euro auf alles bis 1.800 €. Höchstens 540 € im Jahr.
  • Kinderzulage: so viel, wie du einzahlst, höchstens 300 € je Kind und Jahr, solange es Kindergeld gibt.
  • Bonus: einmalig 200 €, wenn du zu Beginn des Jahres noch keine 25 bist.
  • Mindestbeitrag: 120 € im Jahr, darunter gibt es keine Zulage.
  • Mitgeförderte Ehepartner: höchstens 175 € Grundzulage.
  • Einzahlen lassen sich bis zu 6.840 € im Jahr, gefördert werden 1.800 €.

Quelle: Altersvorsorgereformgesetz (BGBl. 2026 I Nr. 156), Stand: Gesetz vom 26.05.2026.

So rechnet der Rechner

Der Rechner nimmt an, dass du jeden Monat den gleichen Betrag einzahlst, vom Start bis zum Beginn der Rente. Die Zulagen für ein Jahr kommen nicht sofort, sondern im Folgejahr: Dein Anbieter meldet deine Beiträge nach Jahresende an die Zentrale Zulagenstelle, die Zulage landet meist bis zum Sommer in deinem Depot. Der Rechner bucht sie deshalb jeweils im Juni des Folgejahres. Die Zulage für das letzte Jahr vor der Rente ist im Endbetrag schon enthalten, auch wenn sie erst danach eintrifft.

Die Kinderzulage gibt es, solange für das Kind Kindergeld fließt, in der Regel bis zum 18. Geburtstag und bei Ausbildung oder Studium bis 25. Der Rechner zählt dafür die vollen Jahre, die dein Kind beim Start noch bis 18 hat. Ist ein Kind beim Start schon 18 oder älter, rechnet er bis 25, weil es dann nur in Ausbildung oder Studium Kindergeld gibt.

Für die Rendite rechnet der Rechner mit einem gleichbleibenden Wert pro Jahr, abzüglich der Kosten. 6 % vor Kosten und 1 % Kosten ergeben 5 % im Jahr. Das ist eine Annahme, keine Zusage: Die Kurse schwanken, und über Jahrzehnte kann das Ergebnis deutlich höher oder niedriger ausfallen.

Steuervorteil

Deine Beiträge bis 1.800 Euro im Jahr und die Zulage dafür kannst du in der Steuererklärung als Sonderausgaben angeben. Das Finanzamt prüft dann, ob dir das mehr bringt als die Zulage. Ist die Steuerersparnis höher, erstattet es dir die Differenz aufs Konto. Die Zulage bleibt in jedem Fall im Depot.

Wenn du deinen Steuersatz nicht kennst, schätzt der Rechner ihn grob aus deinem Bruttoeinkommen. Kinderfreibeträge, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und weitere Abzüge sind dabei nicht berücksichtigt. Gemeint ist der Grenzsteuersatz, also der Steuersatz auf die letzten verdienten Euro. Mit dem zu versteuernden Einkommen aus deinem Steuerbescheid lässt er sich genauer bestimmen, etwa mit einem Steuerrechner oder bei einer Steuerberatung.

Was der Rechner vereinfacht

  • Schwankungen: gerechnet wird mit einer festen Rendite, ohne Börsencrash und ohne Boom.
  • Umschichtung vor der Rente: Im Standarddepot wird in den letzten fünf Jahren nach und nach in schwankungsarme Anlagen umgeschichtet. Das dämpft die Rendite in dieser Zeit etwas.
  • Steuern und Krankenkasse: Die Auszahlungen aus dem geförderten Teil werden später versteuert, bei freiwillig gesetzlich Versicherten können Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung dazukommen. Der Rechner zeigt Beträge vor Steuern und Abgaben.
  • Auszahlplan: Die Monatsrate bleibt im Rechner gleich und reicht bis 85. In Wirklichkeit wird sie regelmäßig neu berechnet, je nachdem, wie sich das Depot entwickelt. Eine gleichbleibende Rate verliert außerdem über die Jahre an Kaufkraft; der Wert „in heutigem Geld“ gilt für den Beginn der Auszahlung.
  • Gleichbleibende Beiträge: Pausen, Erhöhungen oder Gesetzesänderungen sind nicht eingerechnet.

Was heißt „in heutigem Geld“?

Geld verliert über die Jahre an Kaufkraft. Bei 2 % Inflation im Jahr kostet in 35 Jahren alles etwa doppelt so viel wie heute. Der Rechner zeigt deshalb zusätzlich, wie viel dein Depot und deine Monatsrate in heutigem Geld wert wären. Die Inflationsrate kannst du unter „Mehr Einstellungen“ ändern.

Häufige Fragen

Lohnt es sich, mehr als 150 Euro im Monat einzuzahlen? Gefördert werden höchstens 1.800 Euro im Jahr. Was du darüber einzahlst, bekommt keine Zulage und keinen Steuerabzug, ist aber trotzdem bis zur Rente gebunden. Für diesen Teil ist ein normales Depot oft die flexiblere Wahl.

Wohin mit der Kinderzulage, wenn beide Eltern ein Depot haben? Die Kinderzulage gibt es je Kind nur einmal. Sie geht an den Elternteil, der das Kindergeld bekommt. Verheiratete Eltern können gemeinsam erklären, dass der andere sie erhält. Schon ab 25 Euro Beitrag im Monat gibt es die volle Kinderzulage von 300 Euro je Kind.

Wer darf mitmachen? Fast alle, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, dazu Beamte, Eltern in Elternzeit und neu auch Selbstständige unter 67. Alle Details stehen in unserem Ratgeber zum Altersvorsorgedepot.

Alles zum Altersvorsorgedepot: Wer mitmachen darf, worin du anlegen kannst und wie die Auszahlung funktioniert →